11. Mai 2013

"Der Weg ist das Ziel, Scheiße!" ...

.. waren Olis Worte, als es bei der Donnerstags-Tour darum ging, den Kuhkopfpfad in der Nähe von Winterstein rauf zu fahren; und Recht hat her:

Kuhkopfpfad: auf halbem Weg
Wenn wir uns auf's Bike schwingen, dann geht es nicht darum, den schnellsten, effektivsten und Kraft-sparensten Weg zu nehmen, sondern genau den Weg, auf den wir gerade Lust haben. Kann schon mal sein, dass man auf halber Strecke absteigen muss, aber so ist das eben :)









zu viel Steine und das Hinterrad dreht durch
Oben am Kuhkopfpfad ist eine kleine Hütte, an der wir Bekdas und Metin kennengernt haben. Die beiden kennen sich richtig gut aus um die Gegend von Winterstein herum und haben uns auf eine echt coole Tour mitgenommen.










Aussicht von der Hütte oben am Kuhkopfpfad

Der erste Trail, den uns die beiden gezeigt haben, ist technisch anspruchsvoll: Relativ steil, ein sehr schmaler Weg und viele Wurzeln; dafür gibt's aber auch ein paar kleinere Jumps über quer liegende Bäume.

Kurz vor'm Einstieg in den Trail erklärt das lebende Navi Metin den Vatertagsanhängern den Weg zur Kapersburg, wo es viel Bier und Essen gab :)

Und dann ...






Metin und ich im schmalen Trail



... ab in den schmalen Trail.

An der gezeigten Stelle hat es mich beinahe den Abhang rechts runter gehauen, nachdem ich mit dem Lenker an einem der schmalen Bäume hängen geblieben bin. Das ging schneller als erwartet. Sorry für die Qualität des Bildes -_-

Was man runter fährt, muss man bekanntlich auch wieder rauf und so war es nach diesem Trail. Vom Ende dieses Trails aus sind wir wieder rauf zum Fernsehturm gefahren, um von dort aus in einen der geilsten Trails zu fahren, die ich bisher im Taunus kenne. Ein paar Downhill-Biker haben das Ding gebaut, und entsprechend empfehle ich, Protektoren zu besorgen, wenn man hier richtig runterdübeln möchte. Auf diesem Trail sind Schanzen von 30cm bis 1m Höhe mit und ohne Landeplattform zu finden sowie schräg gelegte Kurven. Das nächste mal möchte ich gerne eine Schanze ausprobieren, aber aktuell ist mein Skill-Level wahrscheinlich noch nicht ausreichend .. und mein Schutzequipment erst recht nicht.


Warten, ob ein Downhiller die 5m fliegt
Schanze mit 5m Gap und Landeplattform

Alles in allem war das wohl die beste Tour dieses Jahr bisher. Insgesamt waren wir 4,5 Stunden unterwegs, die reine Fahrzeit waren knapp 3,5 Stunden, in denen wir 40 km gemacht haben. Wie immer gibt's hier die Tour auf der Map zum anschauen.

Danke auf jeden Fall an unsere Locals Bekdas und Metin für die coole Tour, wir werden uns auf Feldbergseite gerne revangieren.

leider an der Autobahn raus gekommenRückblick zum Fernsehturm



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